| Kerndämmung einer zweischaligen Außenwand |
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Gibt es Gefahren, bei der (nachträglichen) Kerndämmung von 2-Schaligem Mauerwerk? Unbedingt zu unterscheiden ist zwischen mineralischen Dämmstoffen, wie z.B. Steinwolle, die kein Wasser aufnehmen, sondern allenfalls an ihrer Oberfläche benetzt werden und anderen Dämmstoffen, wie z.B. Zellulose, die Wasser aufnehmen und bei anhaltender Feuchte verrotten können. In der Fachliteratur finden sich etliche Versuche, die im Titel genannten Binsenweisheiten von Feuchtschäden durch Fachwissen zu widerlegen - offensichtlich mit wenig Erfolg!
Unter „Bau-(Fach)Leuten“, wird ein Berechnungsverfahren Namens „Glaser“ bevorzugt, mit dem der Tauwasseranfall und die Verdunstungsmenge für Sommer- und Winterperioden in Bauteilen berechnet wird. Nun ist es aber leider so, dass dieses Verfahren bei 2-schaligem Mauerwerk seine Schwächen hat (Aussage Lit.).
Genauso verhält es sich bei den Berechnungen für ein kerngedämmtes Mauerwerk. Im Ergebnis wird ein Wandaufbau mit Kerndämmung nicht schlechter bezüglich des Diffusionsverhaltens, nicht zuletzt weil der Dämmstoff diffusionsoffen (d.h. fast neutral) ist.
Letztendlich sollte eine bauaufsichtliche Zulassung für das Produkt und den Einbau vorliegen, um jegliche Unsicherheit auszuschließen.
Weiterführende Quellen: http://www.hyperdaemm.de/kerndaemmung.pdf |
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