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Feuchte in Dämmfilz aus Steinwolle Drucken E-Mail

Feuchte in Dämmfilz aus Steinwolle:

"Evtl. Niederschläge, die auf die Dämmung treffen, dringen aufgrund des über den gesamten Querschnitt hydrophobierten Dämmstoffs nicht in den Plattenkörper ein, sondern benetzen nur die Oberfläche bis zu einer Tiefe von maximal 1 cm." Quelle: Rockwool

Sollte dennoch feuchte Dämmung eingebaut werden oder bereits eingebaute Dämmung aufgrund einer fehlenden Dacheindeckung oder Fassadenplatte feucht werden, ist nur dann mit Qualitätseinbußen hinsichtlich der Langlebigkeit sowie einer der Feuchte entsprechenden Verschlechterung der Wärmeleitfähigkeit zu rechnen, wenn die Feuchte nicht innerhalb kurzer Zeit aus dem Konstruktionsaufbau ausdiffundieren kann.

Bei hinterlüfteten Vorhangfassaden und Steildächern kann die Feuchte der Dämmplatten durch den konvektiven Feuchtetransport recht schnell abgeführt werden. Selbst die Feuchte auf der Rückseite einer Steinwolldämmplatte kann durch die diffusionsoffene Struktur schnell ausdiffundieren.

Grundsätzlich hängt aber die Austrocknungsdauer von den Wetterbedingungen ab und kann nicht pauschal quantifiziert werden. Soweit der massebezogene Feuchtegehalt der Dämmplatten 1,5 % nicht überschreitet, ist keine Verschlechterung der Dämmeigenschaften zu erwarten. Wenn also nur eine geringfügige Oberflächenfeuchte vorhanden und durch die Hinterlüftung ein rasches Austrocknen möglich ist, sollte keine dauerhafte Qualitätseinbuße für die Dämmung zu erwarten sein.

 

 
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